© Alle Rechte liegen bei der Honigberger Nachbarschaft in Deutschland
Änderungsdatum: 05.11.2019
Honigberger Nachbarschaft in Deutschland

Über…

…die Nachbarschaft

Unser   Anliegen   ist   es,   die   kulturellen   und   geschichtlichen   Erinnerungen   aus   unserer   Heimat   auch   in   Deutschland miteinander   zu   teilen   und   alte   Traditionen   aufleben   zu   lassen.   Speziell   der   Zusammenhalt   und   die   Verbundenheit aller daran interessierten Honigberger sind uns von besonderer Wichtigkeit. Die   Honigberger   Nachbarschaft   in   Deutschland   wurde   1982   gegründet.   Als   Nachbarvater   wurde   damals   Albert Zacharias   gewählt.   Ihm   folgten   1990   Stefan   Thiess,   1994   Peter   Bedner,   2002   Anton   Madlo   und   2010   Anneliese Madlo. Durch deren Engagement sowie vielen Freiwilligen können wir heute mit Stolz ca. 500 Mitglieder zählen. Alle   zwei   Jahre   findet   seit   der   Gründung   der   Nachbarschaft   das   „Honigberger   Treffen“   statt.   Auch   nutzt   man   den jährlichen   Trachtenumzug   der   Siebenbürger   in   Dinkelsbühl,   um   viele   bekannte   Gesichter   wieder   zu   sehen,   in   alten Erinnerungen    zu    schwelgen    und    nicht    zu    Letzt    unsere    zum    Teil    über    Generationen    vererbten    Trachten    zu präsentieren. Um   auch   Honigberger   in   aller   Welt   über   die   Aktivitäten   der   Nachbarschaft   in   Deutschland   sowie   Ereignisse   aus unserem   Heimatdorf   auf   dem   Laufenden   zu   halten,   erscheint   seit   1984   jedes   Jahr   zu   Pfingsten   der   "Honigberger Heimatbrief".   In   seiner   Auflage   von   ca.   850   Stück   wird   dieser   an   unsere   Mitglieder   in   Deutschland,   Rumänien, Österreich, England, USA und Kanada verschickt Wappen Die   Burzenländer   Nachbarväter   haben   bei   ihren   Tagungen   in   Crailsheim   2008   und 2009   beschlossen,   die   Ortswappen   als   Körperschaftswappen   neu   zu   erstellen   und   in eine    Wappenrolle    eintragen    zu    lassen.    Die    Wappen    sollen    als    Dokument    unserer Herkunft für weitere Generationen dienen. Hierfür    wurde    als    Beispiel    das    Wappen    der    Fahne    „Sächsischer    Veteranenverein Honigberg   (1888-1938)“   genommen.   Diese   Fahne   begleitet   nämlich   die   Honigberger bei den Trachtenumzügen hier in Deutschland. Der     Auftrag     wurde     gemeinsam     von     allen     Burzenländer     Gemeinden     an     die Ostdeutsche    Wappenrolle    erteilt.    Dazu    sind    Wappenbriefe    und    –urkunden    erstellt worden, die das Wappen mit Beschreibung enthalten. Das    Honigberger    Wappen    ist    unter    der    Nummer    12100210    in    der    Ostdeutschen Wappenrolle    registriert    und    die    Ortsbeschreibung    in    deutscher,    rumänischer    und ungarischer Sprache aufgezeichnet.

…die Gemeinde

Lage

Honigberg   ist   eine   "sächsische"   Gemeinde   in   Rumänien   mit   ca. 4800   Einwohnern.   Sie   befindet   sich   auf   einer   kleinen   Hochebene im    Karpatenbogen,    welches    auch    "Burzenland"    genannt    wird. 10km   südwestlich   von   Honigberg   liegt   Kronstadt   (Brasov),   welche die größte Stadt im Burzenland mit ca. 400.000 Einwohnern ist

Historisches

Vor   700   Jahren   war   das   Tharzenland   noch   ein   Urwald,   reich   an Sümpfen   und   Wild.   In   diesem   schrecklichen   Walde   wohnte   ein   wildes   Volk,   die   Kumanen   und   Petschenegen.   Im übrigen   Siebenbürgen   wohnten   schon   Szekler   und   Sachsen.   Die   Kumanen   fielen   oft   raubend   und   plündernd   in Siebenbürgen   ein.   Der   ungarische   König   Andreas   der   Zweite   wollte   das   nicht   mehr   dulden   und   schenkte   das Burzenland    und    das    Gebiet    des    Geisterwaldes    dem    deutsche    Ritterorden.    Das    war    eine    große    Vereinigung streitbarer deutscher geistlicher Herren, die früher im heiligen Lande gegen die Türken gekämpft hatten. Sie   brachten   viele   deutsche   Bauernfamilien   mit   und   bekämpften   die   wilden   Kumanen.   Sie   bauten   sich   am   Alt   eine Burg,   die   sie   zu   Ehren   der   Mutter   Jesu   Marienburg   nannten.   Von   hier   aus   eroberten   sie   mit   Hilfe   der   Bauern allmählich   das   ganze   Burzenland   und   bauten   noch   mehr   Burgen.   Im   Südosten   erbauten   sie   am   Eingang   in   den Bodsauer Paß eine Burg, die sie zum Andenken an das Kreuz Christi die Kreuzburg hießen. Wenn   die   Ritter   von   der   Hauptburg   des   Burzenlandes,   von   der   Marienburg   zur   Kreuzburg   zogen   und   durch   die großen   Sümpfe   am   Leimpesch   glücklich   hindurch   gelangt   waren,   rasteten   sie   in   dem   schönen   Eichenwalde.   Um   dort auch   übernachten   zu   können,   bauten   sie   mitten   zwischen   Marienburg   und   der   Kreuzburg   ein   Haus.   Dazu   kamen immer mehr Gebäude, bis die Ritter eine Gemeinde, unser liebes Honigberg gründeten. Am   Rande   des   großen   Sumpfes   wurde   ein   weiter   Schanzring   aufgeworfen.   Hinter   diesem   Graben   standen   die großen   Wagen   der   Einwanderer   in   einem   weiten   Kreise.   Die   Männer   schützten   die   Schanzburg   gegen   die   Kumanen und   als   sie   die   Feinde   verdrängt   hatten,   rodeten   sie   den   Wald   ringsum,   dann   teilten   sie   die   Hofstellen   und   die   Acker aus.   Wenn   aber   der   Feind   wieder   kam,   dann   verteidigte   sich   jede   Familie   an   der   alten   Stelle   der   -   Burg.   Später wurde die Burg mit Mauern umgeben und mitten drin das schöne Gotteshaus gebaut. Leider   schenkten   die   Ritter   das   jenseits   der   Karpaten   eroberte   Land   nicht   dem-ungarischen   König,   sondern   dem Papst   und   deshalb   mussten   sie   nach   14   Jahren   das   Land   verlassen.   Sie   zogen   weithin   nach   Norden   in   das   Land   der heidnischen   Preußen,   bauten   auch   dort   eine   Marienburq   und   gründeten   das   mächtige   Land   der   Preußen,   dessen König zugleich deutscher Kaiser ist.

Name

Honigberg wird: Sächsisch: Hoenschbrich Rumänisch: Hãrman Ungarisch: Harmany oder Szászharmány genannt. Es gibt verschiedene Versionen wie Honigberg zu seinem Namen gekommen ist: Am   nahe   gelegenen   Berg   Lempesch   soll   es   viele   wilde   Bienenschwärme   gegeben   haben,   darauf   könnte   der "Berg   aus   Honig"   zurückgeführt   werden.   Der   am   Fuße   des   Lempesch   entspringende   Bach   wird   auch   heute noch "Honigbach" genannt. Der   Ortsnamen   kann   auch   aus   der   Urheimat   mitgebracht   worden   sein.   Bei   Aachen   soll   es   eine   Ortschaft "Honigberg"   gegeben   haben   und   am   linken   Rheinufer,   bei   Koblenz,   wird   ein   edler   Tropfen,   der   "Honigberger" gkeltert Die    rumänische    und    ungarische    Benennung    wird    auf    den    Namen    Hermann    zurückgeführt,    so    hieß wahrscheinlich    der    Anführer    der    ersten    Siedler    bei    Honigberg.    So    ist    Honigberg    gewissermaßen    das "Hermannsdorf"   des   Burzenlandes,   während   Hermannstadt,   in   alten   Schriften   "Hermannsdorf"   genannt,   für das Altland zuständig ist.
Burzenland Honigberg Kronstadt Bukarest
© Alle Rechte vorbehalten      
Stand: 02.11.2019

Über…

…die Nachbarschaft

Unser      Anliegen      ist      es,      die      kulturellen      und geschichtlichen   Erinnerungen   aus   unserer   Heimat auch   in   Deutschland   miteinander   zu   teilen   und   alte Traditionen     aufleben     zu     lassen.     Speziell     der Zusammenhalt   und   die   Verbundenheit   aller   daran interessierten        Honigberger        sind        uns        von besonderer Wichtigkeit. Die    Honigberger    Nachbarschaft    in    Deutschland wurde    1982    gegründet.    Als    Nachbarvater    wurde damals   Albert   Zacharias   gewählt.   Ihm   folgten   1990 Stefan    Thiess,    1994    Peter    Bedner,    2002    Anton Madlo    und    2010    Anneliese    Madlo.    Durch    deren Engagement   sowie   vielen   Freiwilligen   können   wir heute mit Stolz ca. 500 Mitglieder zählen. Alle     zwei     Jahre     findet     seit     der     Gründung     der Nachbarschaft     das     „Honigberger     Treffen“     statt. Auch   nutzt   man   den   jährlichen   Trachtenumzug   der Siebenbürger    in    Dinkelsbühl,    um    viele    bekannte Gesichter   wieder   zu   sehen,   in   alten   Erinnerungen zu   schwelgen   und   nicht   zu   Letzt   unsere   zum   Teil über       Generationen       vererbten       Trachten       zu präsentieren. Um     auch     Honigberger     in     aller     Welt     über     die Aktivitäten     der     Nachbarschaft     in     Deutschland sowie   Ereignisse   aus   unserem   Heimatdorf   auf   dem Laufenden   zu   halten,   erscheint   seit   1984   jedes   Jahr zu    Pfingsten    der    "Honigberger    Heimatbrief".    In seiner    Auflage    von    ca.    850    Stück    wird    dieser    an unsere     Mitglieder     in     Deutschland,     Rumänien, Österreich, England, USA und Kanada verschickt Wappen Die    Burzenländer    Nachbarväter    haben    bei    ihren Tagungen       in       Crailsheim       2008       und       2009 beschlossen,              die              Ortswappen              als Körperschaftswappen   neu   zu   erstellen   und   in   eine Wappenrolle    eintragen    zu    lassen.    Die    Wappen sollen   als   Dokument   unserer   Herkunft   für   weitere Generationen dienen. Hierfür   wurde   als   Beispiel   das   Wappen   der   Fahne „Sächsischer     Veteranenverein     Honigberg     (1888- 1938)“   genommen.   Diese   Fahne   begleitet   nämlich die   Honigberger   bei   den   Trachtenumzügen   hier   in Deutschland. Der      Auftrag      wurde      gemeinsam      von      allen Burzenländer     Gemeinden     an     die     Ostdeutsche Wappenrolle   erteilt.   Dazu   sind   Wappenbriefe   und –urkunden    erstellt    worden,    die    das    Wappen    mit Beschreibung enthalten. Das   Honigberger   Wappen   ist   unter   der   Nummer 12100210      in      der      Ostdeutschen      Wappenrolle registriert   und   die   Ortsbeschreibung   in   deutscher, rumänischer          und          ungarischer          Sprache aufgezeichnet.

…die Gemeinde

Lage

Honigberg     ist     eine     "sächsische"     Gemeinde     in Rumänien   mit   ca.   4800   Einwohnern.   Sie   befindet sich        auf        einer        kleinen        Hochebene        im Karpatenbogen,       welches       auch       "Burzenland" genannt    wird.    10km    südwestlich    von    Honigberg liegt   Kronstadt   (Brasov),   welche   die   größte   Stadt   im Burzenland mit ca. 400.000 Einwohnern ist

Historisches

Vor    700    Jahren    war    das    Tharzenland    noch    ein Urwald,    reich    an    Sümpfen    und    Wild.    In    diesem schrecklichen    Walde    wohnte    ein    wildes    Volk,    die Kumanen       und       Petschenegen.       Im       übrigen Siebenbürgen       wohnten       schon       Szekler       und Sachsen.    Die    Kumanen    fielen    oft    raubend    und plündernd    in    Siebenbürgen    ein.    Der    ungarische König   Andreas   der   Zweite   wollte   das   nicht   mehr dulden    und    schenkte    das    Burzenland    und    das Gebiet        des        Geisterwaldes        dem        deutsche Ritterorden.     Das     war     eine     große     Vereinigung streitbarer   deutscher   geistlicher   Herren,   die   früher im    heiligen    Lande    gegen    die    Türken    gekämpft hatten. Sie    brachten    viele    deutsche    Bauernfamilien    mit und   bekämpften   die   wilden   Kumanen.   Sie   bauten sich   am   Alt   eine   Burg,   die   sie   zu   Ehren   der   Mutter Jesu   Marienburg   nannten.   Von   hier   aus   eroberten sie    mit    Hilfe    der    Bauern    allmählich    das    ganze Burzenland    und    bauten    noch    mehr    Burgen.    Im Südosten     erbauten     sie     am     Eingang     in     den Bodsauer   Paß   eine   Burg,   die   sie   zum   Andenken   an das Kreuz Christi die Kreuzburg hießen. Wenn      die      Ritter      von      der      Hauptburg      des Burzenlandes,   von   der   Marienburg   zur   Kreuzburg zogen      und      durch      die      großen      Sümpfe      am Leimpesch      glücklich      hindurch      gelangt      waren, rasteten   sie   in   dem   schönen   Eichenwalde.   Um   dort auch    übernachten    zu    können,    bauten    sie    mitten zwischen   Marienburg   und   der   Kreuzburg   ein   Haus. Dazu   kamen   immer   mehr   Gebäude,   bis   die   Ritter eine Gemeinde, unser liebes Honigberg gründeten. Am   Rande   des   großen   Sumpfes   wurde   ein   weiter Schanzring    aufgeworfen.    Hinter    diesem    Graben standen    die    großen    Wagen    der    Einwanderer    in einem    weiten    Kreise.    Die    Männer    schützten    die Schanzburg    gegen    die    Kumanen    und    als    sie    die Feinde    verdrängt    hatten,    rodeten    sie    den    Wald ringsum,    dann    teilten    sie    die    Hofstellen    und    die Acker   aus.   Wenn   aber   der   Feind   wieder   kam,   dann verteidigte   sich   jede   Familie   an   der   alten   Stelle   der -     Burg.     Später     wurde     die     Burg     mit     Mauern umgeben   und   mitten   drin   das   schöne   Gotteshaus gebaut. Leider     schenkten     die     Ritter     das     jenseits     der Karpaten    eroberte    Land    nicht    dem-ungarischen König,   sondern   dem   Papst   und   deshalb   mussten sie   nach   14   Jahren   das   Land   verlassen.   Sie   zogen weithin   nach   Norden   in   das   Land   der   heidnischen Preußen,   bauten   auch   dort   eine   Marienburq   und gründeten   das   mächtige   Land   der   Preußen,   dessen König zugleich deutscher Kaiser ist.

Name

Honigberg wird: Sächsisch: Hoenschbrich Rumänisch: Hãrman Ungarisch: Harmany oder Szászharmány genannt. Es   gibt   verschiedene   Versionen   wie   Honigberg   zu seinem Namen gekommen ist: Am    nahe    gelegenen    Berg    Lempesch    soll    es viele   wilde   Bienenschwärme   gegeben   haben, darauf       könnte       der       "Berg       aus       Honig" zurückgeführt     werden.     Der     am     Fuße     des Lempesch     entspringende     Bach     wird     auch heute noch "Honigbach" genannt. Der   Ortsnamen   kann   auch   aus   der   Urheimat mitgebracht   worden   sein.   Bei   Aachen   soll   es eine    Ortschaft    "Honigberg"    gegeben    haben und   am   linken   Rheinufer,   bei   Koblenz,   wird   ein edler Tropfen, der "Honigberger" gkeltert Die    rumänische    und    ungarische    Benennung wird   auf   den   Namen   Hermann   zurückgeführt, so     hieß     wahrscheinlich     der     Anführer     der ersten   Siedler   bei   Honigberg.   So   ist   Honigberg gewissermaßen      das      "Hermannsdorf"      des Burzenlandes,      während      Hermannstadt,      in alten    Schriften    "Hermannsdorf"    genannt,    für das Altland zuständig ist.
Honigberger Nachbarschaft in Deutschland